RevierRoute Bahngeschichten Fahrradfahren Ruhrgebiet

Bahngeschichte(n) rund um Bochum – Mit dem Fahrrad durchs Ruhrgebiet

Die RevierRoute „Bahngeschichte(n)“ führt dich über viele Brücken und ehemalige Bahntrassen rund um Bochum. Vor allem für Eisenbahn-Fans ist dieser ca 35 km lange Radweg ein Highlight.

Ganz viel Grün, ganz viele (kleine) Hügel und natürlich ganz viel Industriekultur und Geschichte begleiten uns auf dieser gut 30 km langen Rundtour bei Bochum.

Mit dem Fahrrad erleben wir eine abwechslungsreiche Tagestour für die ganze Familie voller Highlights:

Die Strecke ist durchgehend gut beschildert – unser GPX-Track bei komoot hilft dir ganz einfach bei der Orientierung.

Art Hotel Tucholsky – Fahrradfreundlich übernachten in Bochum

Das Arthotel Tucholsky ist ein sogenanntes bed + bike Hotel, also eine besonders fahrradfreundliche Unterkunft. Wenige Meter neben dem Hotel ist der Zugang zur Tiefgarage, in dem ihr eure Räder sicher abstellen könnt.

Art Hotel Tucholsky Bed & Bike Ruhrgebiet Bochum
Jedes der rund 30 Zimmer im Art Hotel Tucholsky ist individuell eingerichtet.

Vom Westpark zur Erzbahnbude

Los geht es in Bochums Innenstadt. Der Bochumer Westpark ist bekannt für seine zahlreichen Rampen, Brücken und Treppen, die einzelne Teile des Parks miteinander verbinden. Der Ausblick auf die Jahrhunderthalle, auf alte Gleise, und alte Industrieanlagen und dazwischen überall blühende Natur ist eines der typischen Ruhrgebiets-Oasen. Die Natur holt sich vielerorts alles zurück – das schafft einzigartige Orte. 

Auf dem Weg nach Gelsenkirchen führt der Weg über die alte Erzbahntrasse – und viele große und kleine Brücken. Direkt am Westpark liegt die Erzbahnschwinge und viele weitere werden folgen. An Knotenpunkt 46, Holgers Erzbahnbude, lohnt sich ein erster Stop. Bei Holger gibt es montags bis sonntags von 11-22 Uhr nicht nur kühle Getränke und im Sommer eine frisch gegrillte Wurst, sondern auch Fahrradkarten, Flickzeug und Co für Radfahrer.  

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Der Bochumer Westpark mit der Jahrhunderthalle
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Die 130 Meter lange Erzbahnschwinge ist einer der schönsten Brücken der Bahngeschichte(n)
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Zeche Caroline in Bochum
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Der perfekte Zwischenstop für Radler: Holgers Erzbahbude
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Das Knotenpunktsystem kennen wir schon vom Niederrhein und es ermöglicht dir völlig individuelle Touren.

Hinauf zur Halde Rheinelbe 

Wir folgen der Route weiter Richtung Halde Rheinelbe. Die Halde ist rund 110 Meter hoch und ein spiralförmiger Weg führt hinauf auf den Gipfel. Die Räder können nicht ganz mit nach oben, da der letzte Anstieg nur über Treppenstufen zu meistern ist. Wie immer: die Aussicht auf das Ruhrgebiet ist die Anstrengung jedes Aufstiegs wert. Zollverein, Gelsenkirchen oder das Lohrheide-Stadion sind nur ein paar der Aussichtspunkte, die uns hier oben zu Füßen liegen. Die markante Himmelstreppe auf dem Gipfel spendet auch an sonnigen Tagen Schatten – ein toller Ort für ein Picknick.  

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Die Auffahrt zur Halde Rheinelbe.
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Halden sind durch aufgeschütteten, nicht genutzten Abraum aus dem Bergbau entstanden.
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Das Ruhrgebiet von oben!
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Die letzten Meter bis zur Himmelstreppe nimmst du zu Fuß.
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Halden spenden selten Schatten – zum Glück gibts hier oben die Himmelstreppe, die auch an heißen Sommertagen Schatten schenkt.
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Auch die Zeche Zollverein kannst du von hier oben sehen.

Durch Wattenscheid und Leithe ins Ruhrtal

Von der Halde führt uns die Route nun ein wenig durch die Stadt. Nach Wattenscheid und Leithe unterqueren wir die A40. Tipp für alle Schoko-Liebhaber: Ein Zwischenstop im Schokoladenwerk Ruth. Langsam lassen wir die Stadt hinter uns und radeln zunächst ein Stück bergauf, bevor es dann steil bergab nach Bochum-Dahlhausen geht. 

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Alte Siedlungen begleiten uns auf dem Weg.
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Neben vielen ehemaligen Bahntrassen führt uns die Route auch über noch aktive Strecken.
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Viel Grün und immer irgendwo ein Schornstein: Das ist das Besondere am Ruhrgebiet.
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Hach! Nostalgie. Wer kennt noch die alten Kaugummi-Automaten von früher?
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Im Ruhrtal angekommen sind es nur noch wenige Meter bis zum Eisenbahnmuseum.

Das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen

Das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen ist eines der größten privaten Eisenbahnsammlungen. Mehrere Hallen zeigen über 120 Dampflokomotiven und Schienenfahrzeuge aus über 100 Jahren Eisenbahngeschichte. Ein Rundweg führt über das spannende Gelände, auf dem es neben dem großen Lokomotivschuppen auch ehemalige Bahnsteige zu entdecken gibt.   

Über 100 Ehrenamtler engagieren sich im Eisenbahnmuseum für Führungen, Fahrten mit Schmalspurbahnen und zahlreiche Veranstaltungen. Ohne so viel Engagement wäre das Museum undenkbar. Für 2€ pro Person konnten wir ein Stück mit einer Schmalspurbahn fahren und haben alle Details zur bald 80 Jahre alten Lok erfahren. 

An besonderen Tagen gibt es auch Museumsfahrten durch das Ruhrtal oder die Möglichkeit für eine Führerstandsmitfahrt. 

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Das Eisenbahnmuseum in Bochum ist ein Mitmach-Museum – es gibt jede Menge zu Entdecken.
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Hier gibt es intensive Einblicke in die deutsche Eisenbahngeschichte
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Die alte Schmalspurbahn kann hautnah erlebt werden.
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Highlight sind natürlich die zahlreichen alten Lokomotiven und Schienenfahrzeuge.
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Über die Springorumtrasse zurück nach Bochum

Die letzten gut 10 Kilometer zurück nach Bochum führen über die Springorumtrasse. Die ehemalige Schienenverbindung ist heute ein von vielen Bäumen umgebener Radweg, der sich mit sanfter Steigung ideal radeln lässt. (Circa 70 Höhenmeter hinauf auf 10 Kilometern). 

RevierRoute Bahngeschichten Fahrradfahren Ruhrgebiet

Wir haben an einem Radfahr-Wochenende im Ruhrgebiet zwei spannenden RevierRouten mit dem Fahrrad erkundet. Unsere andere Tour ist das “Probierstück”, auf dem du über 30 km das Ruhrgebiet rund um Gelsenkirchen, Bochum und Essen erkunden kannst.

Transparenz: Dieser Artikel ist eine bezahlte Zusammenarbeit mit radrevier.ruhr. Unsere eigene Meinung sowie unsere Empfehlungen für euch bleiben davon selbstverständlich unberührt.  

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